Gesetzliche Grundlagen

Im September 2013 hat die EU-Kommission einen Plan für die geordnete Abwicklung der damaligen österreichischen Bank Hypo Alpe Adria (HAA) genehmigt. Mit dem im Juli 2014 im österreichischen Nationalrat beschlossenen Hypo-Sondergesetz wurde die Grundlage zur Deregulierung und Schaffung der Abbaueinheit der Hypo Alpe-Adria-International AG geschaffen. Im Einklang mit dem EU-Recht darf die Abbaugesellschaft weder selbst Einlagengeschäft betreiben, noch Beteiligungen an Kreditinstituten halten. Das Südosteuropa-Bankennetzwerk inklusive separater Steuerungsholding in Österreich und der in Abwicklung befindliche Geschäftsbereich Italien wurden daher aus der ehemaligen Hypo Alpe-Adria- International AG herausgelöst.

Der Abbaueinheit obliegt die Aufgabe ihre Vermögenswerte mit dem Ziel zu verwalten, eine geordnete, aktive und bestmögliche Verwertung sicherzustellen. Die Verwertung ist im Rahmen der Abbauziele so rasch wie möglich zu bewerkstelligen. Der Portfolioabbau hat nach einem Abbauplan zu erfolgen, der vom Vorstand der Abbaueinheit zu erstellen und vom Aufsichtsrat zu genehmigen ist.

Die Abbaueinheit der ehemaligen Hypo Alpe- Adria- International AG firmiert seit  Anfang November 2014 als HETA ASSET RESOLUTION AG

Den gesamten Gesetzestext können Sie hier nachlesen:

http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2014_I_51/BGBLA_2014_I_51.html